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Ahmet Öğüt

Augenblick vor der Krise
17. August 2020 / 19–20 Uhr CEST

No poem loves its poet, 2020, modularer LED-Bildschirm, gefundene Objekte, Videoinstallation
No poem loves its poet, 2020, modularer LED-Bildschirm, gefundene Objekte, Videoinstallation, Auftragsarbeit für den YARAT Contemporary Art Space, Baku


Ahmet Öğüt diskutiert die Rolle der Kunst und der Kunstinstitutionen in der Krisenzeit. Dabei bezieht er sich sowohl auf eigene Werke als auch auf Kunstinstitutionen und Biennalen, die gezwungen waren, wegen Wirtschaftskrisen, Naturkatastrophen, Aufständen oder der aktuellen Pandemie zu schließen.

Diese Veranstaltung findet online statt. Ein Zugangslink wird hier bereitgestellt.
Ahmet Öğüt, 1981 in Silvan, Diyarbakır (TR) geboren, lebt und arbeitet in Amsterdam und Berlin. Sein Werk befasst sich oft mit Migration, weigert sich aber, die Erfahrungen von MigrantInnen nur darzustellen. Ein Beispiel dafür ist The Silent University, die Öğüt in Städten in ganz Europa mitinitiiert hat. Es handelt sich dabei um eine Bildungsplattform, die den Einschränkungen durch Migrationsgesetze, Sprachbarrieren und anderen bürokratischen Hindernissen nicht unterliegt. Die lokalen Ableger werden von den Teilnehmenden selbst betrieben und bieten eine gemeinsame Lehr- und Lernstätte für Menschen, deren Bildungsabschlüsse in dem Land, in dem sie einen Aufenthalts- oder Asylantrag stellen, nicht anerkannt werden.

Mit seinen Galerieinstallationen untersucht Öğüt, wie Regierungen marginalisierte Menschen systematisch unterdrücken. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Plattformen, wo er die Funktionen von Kunst und spekulativem Design in neoliberalen Ökonomien hinterfragt. Sein Schwerpunkt liegt stets darauf, die Auffassung von ästhetischem und politischem Engagement zu erweitern. Dabei kritisiert er die Gefahren des Nationalismus und des globalen Denkens mit aufmunterndem Humor.
(siehe Interview mit Harry Burke, King Kong Magazine, 2019)

Einzelausstellungen (Auswahl)
2019 The Missing T, Merdiven Art Space, Istanbul (TR). Happy Together: Collaborators Collaborating, La Galerie de l’Université du Québec en Outaouais (GUQO), Québec (CA). 2018 Bakunin’s Barricade, Kunstverein Dresden, Dresden (DE). 2017 Hotel Résistance, KOW, Berlin. Ahmet Ögüt, Kunsthal Charlottenborg, Kopenhagen. Goshka Macuga & Ahmet Ögüt, Witte de With, Rotterdam (NL).

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2019 All that We Have in Common, MOMus, the Museum of Contemporary Art, Thessaloniki (GR). YOU ARE, Göteborgs konstmuseum, Göteborg (SE). Zero Gravity, Seoul Museum of Art, Seoul. Take My Money/Take My Body, LACE, Los Angeles Contemporary Exhibitions, Los Angeles, CA (US). 2018 Echigo Tsumari Art Triennale 2018, Niigata Prefecture ( JP). Seen, Wei-Ling Contemporary, Kuala Lumpur. Floating Utopias, neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK), Berlin. The Street. Where the World Is Made, MAXXI, Museo nazionale delle arti del XXI secolo, Rom.

www.ahmetogut.com
Ahmet Ögüt, Porträt
Portraitfoto: Mira Turba