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Paulina Olowska


Alchemistische Malerei
5.–17. August 2019

Festung Hohensalzburg
Paulina Olowska, The Numismatist
The numismatist, 2016, Öl und Acryl auf Leinwand, 220 x 150 cm


Medium
Malerei


Ort
Festung Hohensalzburg

Unterrichtssprache
Englisch (die Lehrende spricht auch Polnisch und Russisch)

Mitzubringen sind
Utensilien und Materialien werden mit der Aufnahmebestätigung bekannt gegeben und können im Akademieshop erworben werden.

Voraussetzungen
Keine

Maximale Anzahl der Teilnehmenden
20

Co-Lehrende
Jerzy Lisak, Ksenia Gryckiewicz

Teilnahmegebühr
€ 700,– (€ 540,–)

Malerei ist ein vergnügliches, sehr sehr schlaues und altes, mitteilsames, albernes, intelligentes, dummes, bahnbrechendes, weltveränderndes Verfahren gesellschaftlicher Auseinandersetzung und ein Werkzeug für die Zukunft, sagt Paulina Olowska (Der Standard 10.07.2017).

Alchemie ist eine alte Wissenschaft, die sich mit dem Vermischen verschiedener Elemente beschäftigt, wodurch etwas Neues entsteht. Bekannt ist auch, dass Alchemisten daran arbeiteten, Gold herzustellen – ein Wunsch, den im übertragenden Sinn viele MalerInnen mit ihrer Malerei verfolgen.

In dem Kurs „Alchemistische Malerei“ wird Paulina Olowska genau diese beiden Ansätze miteinander verbinden, den alten des Mischens von Farben und anderen Elementen, um daraus etwas völlig Neues entstehen zu lassen, und den zeitgenössischen der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. So liegt also der Fokus des Kurses auf Malerei im weitesten Sinn. Die Teilnehmenden können, wenn sie wollen, lernen, wie man Farben (Acryl, Gouache und Ölfarben) zubereitet, können sich in Wandmalerei versuchen und mit industrieller Farbe experimentieren. Es wird Übungen mit lebenden Modellen geben, mit „Tableaux Vivantes“, mit Menschen (vielleicht auch in theatralischer Verkleidung), aber auch mit Tiermodellen.

Die Teilnehmenden können wählen, welche Themen sie vertiefen wollen: Möglich sind Porträt, Gesten, Objekte und Tierdarstellungen oder auch die Frage, wie menschliche Emotionen in der Malerei Ausdruck finden können. Es wird Gruppendiskussionen (auch mit kunsthistorischen Verweisen), individuelle Betreuung der Studierenden und am Ende eine Präsentation der Ergebnisse geben.
Paulina Olowska, 1976 in Gdansk (PL) geboren, erforscht urbane Veränderungsprozesse und soziale Beziehungen in einem zunehmend konsumistischen Zeitalter und interessiert sich für die Funktion der Malerei als fiktionalem Raum. Paulina Olowskas Gemälde, Performances, Videos und Installationen spüren vergessenen Figuren des Feminismus, utopischen Versprechungen der Moderne, Perspektivverschiebungen zwischen Ost und West, minoritärer Geschichte und Popästhetik nach. Olowska hat bereits häufig mit anderen KünstlerInnen zusammengearbeitet, u. a. mit Bonnie Camplin in Salty Water/What of Salty Water am Portikus, Frankfurt (DE), 2007, und mit Lucy McKenzie, mit der sie 2003 die mittlerweile legendäre Bar Nova Popularna in Warschau gestaltete. Olowska hat international u. a. bei der Manifesta 11, Zürich 2016, auf der Carnegie International, Pittsburgh, PA (US) 2013, beim steirischen herbst, Graz (AT) 2010, und bei den Biennalen von Berlin, 2008, Moskau und Istanbul, 2005, und Venedig, 2003, ausgestellt.

Einzelausstellungen
2019 Inaugural group exhibition, Museum Susch, Zernez (CH). 2018 Belavia, Metro Pictures Gallery, New York, NY (US). Amoresques: An Intellectual Cocktail of Female Erotica, Foksal Gallery Foundation, Warschau. 2017 NGV Triennal, National Gallery of Victoria, Melbourne (AU). The Method, Gdańsk City Gallery, Gdańsk. Slavic  Goddesses, The Kitchen, New York, NY. 2016 Wisteria, Mysteria, Hysteria, Metro Pictures, New York. The Spell of Warsaw Nationale Kunstgalerie Zachęta, Warschau. 2013 Au Bonheur des Dames, Stedelijk Museum, Amsterdam. Pavilionesque, Kunsthalle Basel, Basel (CH). 2012 Mother 200, Simon Lee Gallery, London. 2011 The Revenge of the Wise-Woman, Fundacja Galerii Foksal, Warschau. 2010 The Magnificent Seven, CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco, CA (US). 2008 Usher We (Down There) (Performance), mit Bonnie Camplin, Tate Modern, London.

Publikationen
Paulina Olowska: Pavilionesque at the Kunsthalle Basel, Ausst.-Kat., Kunsthalle Basel, JRP Ringier, Basel 2013.Claire Bishop, „Paulina Olowska: Reactivating Modernism“, Marta Dziewanska, „Storytelling: Paulina Olowska and History in Motion“, Catherine Wood „Design for Living“, in: Parkett, 92, 2013. Nikola Dietrich (Hg.): Salty Water/What of Salty Water (mit Bonnie Camplin), Ausst.-Kat., Portikus, Verlag der Buchhandlung Walther König, Frankfurt 2007.

 
Paulina Olowska