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CAROLINE ACHAINTRE


Porträt/Animismus
30. Juli–11. August 2018

Festung Hohensalzburg
Bunte handgetuftete Wolle, Werk von Caroline Achaintre
Todo Custo, 2015, handgetuftete Wolle, 300 × 210 cm, Courtesy of Arcade, London
Foto: Andy Keate


AUSGEBUCHT!

Medien
Plastik, Installation, Mixed media

Ort
Festung Hohensalzburg

Sprachen
Englisch, Deutsch, Französisch

Mitzubringen sind
bevorzugte eigene Materialien und Werkzeuge. Gearbeitet wird vornehmlich mit Papier, Druckverfahren, verschiedenen weichen Materialien, Ton.

Voraussetzungen
keine

Maximale Anzahl der Teilnehmenden
20

Co-Lehrende
Sonja Bendel

Teilnahmegebühr
€ 700,– (€ 540,–)

Anthropomorphie, Animismus und Arbeitsweisen, bei denen der Prozess im Mittelpunkt steht, sind einige der Leitideen, die uns in diesem Kurs beschäftigen werden. Im Zentrum wird vor allem die künstlerische Arbeit stehen, darüber hinaus wird es auch theoretischen Input geben. Wir werden das menschliche Bedürfnis untersuchen, sich in anderem wiederzuerkennen und empathisch mit Objekten zu verbinden.

Animismus bedeutet einen Übergang vom Objekt zum Subjekt, er haucht ihm Leben ein, animiert es. Mit diesem Wechsel vom Unbelebten zum Belebten samt allem, was dazwischen liegt, werden wir uns in dem Kurs auseinandersetzen: wie Objekte zu personae werden und personae durch Objekte definiert werden. Wir werden uns selbst mithilfe von Objekten darstellen, werden mit verbundenen Augen Plastiken modellieren, und mit Alltagsobjekten Porträts anfertigen, wobei wir uns sowohl von der Vorstellungskraft als auch von den Objekten leiten lassen.

Im Laufe des zweiwöchigen Kurses werden wir uns in verschiedenen Medien und Techniken der Kunst des Porträts annähern und das Feld zwischen Abstraktion und Figuration sowie den Übergang vom Objekt zum Subjekt erkunden. Verfahren und Arbeitsmaterialen werden u.a. Collage, Direktdruck, Papierskulpturen, Ton und weiche Materialien sein.

Heute, da wir scheinbar auf alles eine Antwort haben, suchen wir das Unerklärliche, das Magische, suchen wir nach neuen Inhalten in anderen Welten. Ziel des Kurses ist, Objekte zum Leben zu erwecken, zum Schöpfer von Kreaturen zu werden, genau wie Frankenstein in seinem Labor.

 
Caroline Achaintre, geboren 1969 in Toulouse (FR), aufgewachsen in Nürnberg (DE), lebt und arbeitet in London. Sie arbeitet mit einem breiten Spektrum an Medien, u.a. Textilien, Keramik, Druckgrafik und Aquarell, und häufig mit der angewandten Kunst assoziierten Techniken. Ihre Arbeiten sind kraftvoll und farbenreich, beschwören den subversiven Geist des Karnevals herauf und schaffen eine zugleich spielerische und absurde Atmosphäre. Neben deutschem Expressionismus, britischer Nachkriegsplastik und Primitivismus, welche die Künstlerin als Einflüsse nennt, weisen ihre Arbeiten auch Bezüge zu mehr zeitgenössischen subkulturellen Szenen wie Sci-fi, Goth-Metal, Psychedelia und Horrorfilm auf.

Ausstellungen
2018 (in Planung) Fantomas, De la Warr Pavillion, Bexhill-on-Sea (UK). 2017 Escaner, Museo del Alabado, Quito. Caroline Achaintre, FRAC Champagne-Ardenne, Reims (FR). 2016 Caroline Achaintre, BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead (UK). 2015 Caroline Achaintre, Tate Britain, London.

Publikationen
Ann Dressen, Zoe Gray, Emma Dean: Caroline Achaintre exhibition catalogue, BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead und FRAC – Fonds Regional d’Art Contemporain Champagne-Ardenne, Reims 2016.

www.carolineachaintre.com

 
Porträtfoto von Caroline Achaintre