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Kimberly Bradley


Bilder zu Worten: Schreiben über zeitgenössische Kunst
22.–31. Juli 2019

Festung Hohensalzburg
Kurs von Martin Herbert, 2018
Kurs von Martin Herbert, 2018, Foto: Mira Turba


Medium
Schreiben


Ort
Festung Hohensalzburg

Unterrichtssprache
Englisch (primär), Deutsch

Mitzubringen sind
Schreibgerät – vorzugsweise ein Laptop. Und Neugierde, nebst in Arbeit befindlichen Werken, wenn vorhanden

Voraussetzungen
Keine

Maximale Anzahl der Teilnehmenden
20

Co-Lehrender
Klaus Speidel

Teilnahmegebühr
€ 600,– (€ 472,–)

Sie sind KuratorIn und haben in dieser Eigenschaft sowohl flotte Pressemitteilungen als auch theoretische Katalogessays zu verfassen? Ein/e angehende/r oder gar schon etablierte/r KunstkritikerIn? Ein/e mit Text arbeitende/r KünstlerIn, ein/e KunstbloggerIn oder einfach jemand, der oder die visuelle Erfahrungen gern in Worte übersetzt? Über zeitgenössische Kunst zu schreiben ist niemals leicht, egal welche Absicht man damit verfolgt. Dieser Workshop vermittelt eine Reihe von Methoden, die KunstschreiberInnen jeder Art nicht nur dabei helfen sollen, ihre eigene Stimme zu finden, sondern auch sich zu fokussieren und in den Schreibfluss zu kommen.

Wir werden uns mit verschiedenen Arten des Schreibens über Kunst, einschließlich ihrer Geschichte und Eigenarten, beschäftigen. Wir werden Fertigkeiten wie gezieltes Recherchieren, genaues Betrachten, das Führen von Interviews sowie die wichtigen Schritte des Überarbeitens und  Redigierens üben. Wir werden lernen, uns furchtlos dem leeren Blatt oder Bildschirm zu nähern, und den eigenen Schreibprozess zu entdecken. Kurzum, wir werden in Diskussionen, Gruppensitzungen, Übungen und Einzelgesprächen die Fähigkeit erwerben, den „Tonklumpen zu werfen“ (Rohentwürfe zu schreiben) und die ersten groben Worte zu Texten zu formen, zu denen wir dauerhaft stehen können.
Die in Berlin und Wien lebende Amerikanerin Kimberly Bradley bewegt sich seit Langem zwischen Mainstream-Kulturjournalismus (The New York Times, Monocle usw.) und Kunstkritik in populistisch bis theoretisch orientierten Kunstpublikationen (art-agenda, Artsy, Frieze, monopol usw.). Sie bespricht Ausstellungen, schreibt KünstlerInnenprofile und berichtet über wenig belichtete Bereiche und Themen der Kunstwelt. Im institutionellen Bereich redigierte sie Ausstellungskataloge und Monografien für Museen wie den Hamburger Bahnhof in Berlin und das Haus der Kunst in München. Seit 1999 lektoriert sie die vielfältigen Publikationen der Akademie Schloss Solitude und mehrere Jahre lang besorgte sie auch das Lektorat für Texte zur Kunst. Seit 2013 lehrt Bradley Praxis und Theorie zeitgenössischer Kunst für Undergraduates an der New York University Berlin.

Publikationen
Texte
„With Spiders and Space Dust, Tomás Saraceno Takes Off“, in: The New York Times, 21. Oktober 2018. „Louise Bourgeois ‚The Empty House‘“, Besprechung in: Art-Agenda, 5. Juli 2018. „Cécile’s World“, Profil der Künstlerin Cécile B. Evans, in: Nomad, Juni 2018. „Under Austria’s New Right-Wing Government, What Happens to Art?“, in: Frieze, Januar 2018. „Hito Steyerl Is an Artist With Power. She Uses it For Change“, in: The New York Times, 15. Dezember 2017.

Redaktion
Apparitions, Buch und Katalog zur Ausstellung von Geta Brătescu im rumänischen Pavillon bei der 57. Biennale die Venezia, 2017. Sämtliche Texte im Dokumentarfilm Human Flow, Studio Ai Weiwei, 2017. Max Beckmann, Welttheater, Museum Barberini, Potsdam 2017. Forecast, Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2017.

 
Kimberly Bradley