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Globale/Planetare Akademie – über das projekt

Transkulturelles Lernen fand an der Sommerakademie schon immer statt, doch haben sich die Methoden und Inhalte der Sommerakademie seit ihrer Gründung im Jahr 1953 durch den Maler Oskar Kokoschka sukzessive weiterentwickelt. Die Internationale Sommerakademie versteht sich als globale/planetare Akademie: sie lädt Lehrende aus der ganzen Welt ein, in Salzburg zu unterrichten, und auch die Studierenden kommen aus bis zu 50 Ländern.

 

Das Projekt Globale/Planetare Akademie verfolgt das Ziel, die Internationale Sommerakademie als einen Hotspot für Globalkunst zu etablieren. Es greift virulente Fragen der globalen Kunst auf und verstärkt mit besonderem Augenmerk auf den globalen Süden die Vernetzung mit anderen Institutionen weltweit.

Das Projekt entwickelte sich basierend auf der Tagung Globalkunst aus dem Jahr 2011 und wurde 2016 mit dem Symposium Globale Akademie? erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Globale Akademie? fokussierte auf die Frage, wie Kunst in der globalisierten Welt zu lernen und lehren sei. Ein besonderes Augenmerk lag auf der globalen Vernetzung unterschiedlicher Institutionen, die dem Lernen und Lehren von Kunst verpflichtet sind. Wir fragten auch, wie sich diese Institutionen sinnvoll vernetzen, wie sie voneinander lernen, und wie dabei auch Synergien entwickelt werden können. 2017 setzten wir das Projekt mit Vorträgen, die auf die Kunstszenen in verschiedenen Ländern Asiens fokussierten, fort. 2018 veranstalteten wir die Tagung Globale Akademie II, Beispiele transkulturellen Austausches.

 

Weiters gibt es seit den 1980er Jahren eine Kooperation mit einer KünstlerInneninitiative in Tansania, über die jährlich ein bis drei Kunstschaffende kommen, um an der Sommerakademie zu studieren. Seit 2012 gibt es darüber hinaus eine Kooperation mit dem CCA in Lagos, Nigeria, die jährlich einem/r Künstler/in aus Zentralafrika die Teilnahme an der Sommerakademie ermöglicht.

Dokumentation

Alle Vorträge und Tagungen sind auf unserem YouTube Channel dokumentiert.