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Those who can, do. Those who can do more, teach.*

  • 22. März 2022

220322_Pressemappe

Die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst Salzburg präsentiert das Programm für 2022. Insgesamt 20 Kurse werden auf der Festung Hohensalzburg (hybride Klassenräume), im Steinbruch Fürstenbrunn (vor Ort) und in Kassel stattfinden. Seit fast 70 Jahren lädt die Sommerakademie internationale Künstler*innen, Kurator*innen, Kollektive, Kunstvermittler*innen, Wissenschaftler*innen und Autor*innen ein, in Salzburg zu unterrichten. In diesem Jahr finden Kurse statt unter der künstlerischen Leitung von: Rossella Biscotti (Italien/Belgien), Ángela Bonadies (Venezuela/Spanien)/ Brígida Maestres (Spanien), Maria Bussmann (Deutschland/Österreich), Vasyl Cherepanyn (Ukraine), Cosmin Costinaş (Rumänien/Hongkong) / Inti Guerrero (Kolumbien/Hongkong), Elena Damiani (Peru), Anna Daučíková (Slowakei/Tschechien), Christina Dimitriadis (Griechenland/Deutschland), Léuli Eshrãghi (Australien/Kanada), Flaka Haliti (Kosovo/Deutschland), Jennifer Higgie (Australien/Großbritannien), Leon Kahane (Deutschland), Kem School(Polen), Małgorzata Mirga-Tas (Polen), Wasif Munem (Bangladesch), Angelo Plessas (Griechenland), Tracey Rose (Südafrika), ruangrupa (Indonesien/Deutschland) / Ayşe Güleç (Türkei/Deutschland), Francis Ruyter (USA/Österreich), Hannah Tilson (Großbritannien).

Die eingeladenen Lehrenden übertragen ihre Praxis und Forschung in ein pädagogisches Verhältnis, um gemeinsam mit den Studierenden, Kunst neugierig, persönlich und ausdauernd zu erproben in Erwartung eines möglichen Materialisierens von künstlerischen Ideen oder deren Übertragung in Recherche und Leben. Das Programm reflektiert aktuelle Tendenzen zeitgenössischer Kunst wie etwa Performance und Indigenität (Eshrãghi, Kem School, Plessas, Rose), Archivieren (Kahane, Munem, Ruyter, Tilson) sowie kollektive/community-orientierte Praxen (Mirga-Tas, ruangrupa/Ayşe Güleç) als auch methodische Ansätze der Dekolonialität (Costinaş/Guerrero), des Eco-Criticisms (Biscotti, Damiani, Haliti), Un-/Sichtbarkeit/Beeinträchtigung (Bonadies/Maestres) und des Feminismus‘ (Bussmann, Daučíková, Dimitriadis) in der Kunst.

Programm Kunstvermittlung 
Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Sommerakademie in 2023 führt die Sommerakademie das Rechercheprojekt Möglichkeitshorizonte (Arbeitstitel) fort, initiiert von Sophie Goltz, Direktorin der Sommerakademie seit 2021, und ko-kuratiert von Marina Fokidis, Herausgeberin des Magazins South as a State of Mind. Das Projekt untersucht aufkommende Pädagogiken in der Kunstausbildung, die aktuelle Verständnisse von Gender, Diversität und Koexistenz mit technologischen und künstlerischen Entwicklungen verbinden. Das Programm versucht einen „Ort des Diskurses“ zu schaffen, durch Ausstellungen, Performances, Vorträge, Gespräche, Mikro-workshops und ein Zusammenkommen auf der Tanzfläche oder an der Bar. 


Neben Ausstellungen in der Galerie im Traklhaus mit Flaka Haliti und im Museumspavillon der Stadtgalerien mit Wasif Munem sind Veranstaltungen in Kooperation mit der Galerie 5020 und Filmpräsentationen im Sunset Kino des Salzburger Kunstvereins geplant. 


Internationale Sommerakademie für bildende Kunst seit 1953
Die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst auf der Festung Hohensalzburg wurde 1953 vom renommierten österreichischen Künstler Oskar Kokoschka (1886-1980) als „Schule des Sehens“ gegründet und ist die älteste ihrer Art in Europa. Etwa 20 Kurse werden jeden Sommer angeboten und von mehr als 300 Teilnehmer*innen aus über 50 Ländern besucht, was die Akademie zu einem lebendigen Ort des internationalen künstlerischen und kreativen Austauschs macht. Die Akademie bietet:

/ offenes Bewerbungsverfahren für alle Interessierten, keine Abschlüsse erforderlich;
/ einzigartige Gelegenheit, mit herausragenden internationalen Künstler*innen, Kurator*innen, Kollektiven, Kunstvermittler*innen, Wissenschaftler*innen und Schriftsteller*innen zu studieren; 
/ Raum sich ausschließlich dem künstlerischen Prozess oder der Entwicklung von Ideen zu widmen und gleichzeitig über Kunst und ihre Diskurse zu lernen und zu reflektieren; 
/ Kurse, die sowohl auf persönlicher Betreuung als auch auf Gruppendiskussion basieren;
/ einzigartige historische Kursumgebung inmitten einer alpinen Landschaft;
/ Kunstvermittlungsprogamm mit Kulturpartner*innen, in Salzburg und anderswo;
/ Zugang zu Kunstliteratur und -zeitschriften.


Daten und Fakten
Dauer
18. Juli bis 27. August 2022


Insgesamt 20 Kurse
18 Kurse finden auf der Festung Hohensalzburg, ein Kurs im Steinbruch Untersberg in Fürstenbrunn und ein Kurs in Kassel statt.


Lehrende: 
Rossella Biscotti, Ángela Bonadies/Brígida Maestre, Maria Bussmann, Vasyl Cherepanyn, Cosmin Costinaş/Inti Guerrero, Elena Damiani, Anna Daučíková, Christina Dimitriadis, Léuli Eshrãghi, Flaka Haliti, Jennifer Higgie, Leon Kahane, Kem School, Małgorzata Mirga-Tas, Wasif Munem, Angelo Plessas, Tracey Rose, ruangrupa/Ayşe Güleç, Francis Ruyter, Hannah Tilson


Details zu den Kursen
Auf der Festung im hybriden Klassenzimmer:
Rossella Biscotti, Ángela Bonadies/Brígida Maestre, Maria Bussmann, Vasyl Cherepanyn, Cosmin Costinaş/Inti Guerrero, Christina Dimitriadis, Léuli Eshrãghi, Flaka Haliti, Jennifer Higgie, Leon Kahane, Wasif Munem


Rein analog auf der Festung:
Anna Daučíková, Kem School, Małgorzata Mirga-Tas, Angelo Plessas, Tracey Rose, Francis Ruyter, Hannah Tilson


Steinbruch: Elena Damiani


Kassel: ruangrupa/Ayşe Güleç


Stipendien
Die Sommerakademie bietet verschiedene Stipendien an; die meisten decken ausschließlich die Teilnahmegebühr für einen Kurs ab, andere beinhalten auch Reise- und Aufenthaltskosten. Eine Jury vergibt, gemeinsam mit den Lehrenden, die Stipendien. Die Bewerbungsfrist endet am 29. April 2022.


Gemeinsam mit den Förderern der Sommerakademie werden zusätzlich 10 Vollstipendien (Teilnahme, Reise- und Aufenthaltskosten) angeboten, für Bewerber*innen, die aktuell auf der Flucht sind. 


Anmeldung
Die Anmeldung steht allen Interessierten offen, da keine Abschlüsse verlangt werden. Die jeweiligen Kursleiter*innen entscheiden anhand der eingereichten Unterlagen über die Aufnahme der Bewerber*innen. Alle Anmeldungen bis 31. Mai 2022 werden gleichbehandelt. Spätere Anmeldungen werden nach Maßgabe der Kapazität gerne akzeptiert und in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.


Kosten
Die Kurskosten beinhalten keine Materialkosten. Ermäßigte Preise gelten für Studierende, Sozialhilfeempfänger und Mitglieder im Verein der Freunde.

Vierwöchiger Kurs: € 1.080,– (ermäßigt € 760,–)
Dreiwöchiger Kurs: € 860,– (€ 620,–)
Zweiwöchiger Kurs: € 640,– (€ 480,–)
Einwöchiger Kurs: € 420,– (€ 340,–)


Pressefotos sind auf Anfrage verfügbar!


Weitere Informationen:
Mag. Simone Rudolph
Kommunikation & Direktionsassistenz
presse@summeracademy.at, Tel.: +43 (0)662 842113