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Randa Mirza/Lara Tabet

13. August 2020 / 18–19 Uhr CEST

Jeanne et Moreau, Ground Zero - Blick aus unserem Fenster
Jeanne et Moreau, Ground Zero - Blick aus unserem Fenster, 6. August 2020, Courtesy der Künstlerinnen


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Ein Kunstgespräch mit Jeanne et Moreau.



Am 4. August hat eine katastrophale Explosion halb Beirut zerstört. Viele Einwohner der Stadt starben, wurden verletzt, verloren ihr Heim.

Diese Tragödie trifft den Libanon mitten im wirtschaftlichen Kollaps und einer Hyperinflation, die von einer korrupten Führung verursacht und durch die Coronavirus-Pandemie verschärft wurden. Ein Jahr in Bildern: von den ungebremsten Waldbränden zur Revolution des 17. Oktobers, unterbrochen durch den Ausbruch von COVID-19 bis zur verheerenden chemischen Explosion.



Jeanne et Moreau ist das Pseudonym des Künstlerinnenduos Lara Tabet und Randa Mirza. Sie begannen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2018 mit dem Projekt End to End Encrypted. Es handelt sich dabei um eine fiktive audiovisuelle Biografie über Liebe und Sehnsucht im digitalen Zeitalter. Ihr Projekt wurde bei Unseen Amsterdam, im Curiosa Sector der Paris Photo, in der Galerija kluba Kocka, Split (HR), bei der Manifesta 12 Collateral Events in Palermo (IT) und in der Galerie Tanit in Beirut präsentiert.

Diese Veranstaltung findet online statt. Ein Zugangslink wird hier bereitgestellt.
Randa Mirza, 1978 in Beirut geboren, lebt in Marseille (FR) und Beirut. Sie arbeitet hauptsächlich mit Fotografie und Live-Videoperformances. Ihre künstlerische Praxis beschäftigt sich mit Identität mit Schwerpunkt auf Gender Studies und postkoloniale Diskurse. Durch ihre Arbeiten hinterfragt Mirza die Natur von Bildern und ihrem sozialen Nutzen. Sie manipuliert das fotografische Abbild, um die allen Darstellungen innewohnenden Diskurse an der fragilen Grenze zwischen Fiktion und Realität zu enthüllen.

Einzelausstellungen (Auswahl)
2019 El-Zohra Was Not Born in a Day, Les Rencontres d’Arles, Arles (FR). 2018 Moussem Vitrine, Moussem Nomadic Arts Centre, Brüssel.

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2019 C’est Beyrouth, Institut des Cultures d’Islam, Paris. La Fabrique des illusions, Sursock Museum, Beirut. 2018 Living in the Mediterranean, Institut Valencià d’Art Modern, (IVAM), Valencia (ES). Al musica, Philharmonie de Paris, Paris.

www.randamirza.com

Lara Tabet, 1983 in Achkout (LI) geboren, ist praktizierende Ärztin und bildende Künstlerin. Ihre künstlerische Praxis ist durch ihre Ausbildung in der Pathologie geprägt und betrachtet die Folgen einer von Trauma geprägten Gesellschaft im Libanon. Ihre neuesten Arbeiten beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen dem Individuum und dem öffentlich-privaten Raum im Zusammenhang mit Geschlecht, Sexualität und Identität.

Einzelausstellungen (Auswahl)
2019 Intra Muros, Beirut Art Residency, La Vitrine, Beirut. Underbelly, Galerie Janine Rubeiz, Beirut. 2017 Underbelly & Le Rêve et l’Asphalte, Unseen Amsterdam, Amsterdam. Close relationships, big distances and new technologies, Galerija Kluba Kocka, Split (HR).

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2019 Liban Réalités et Fictions, troisième biennale des photographes du monde arabe, Institut du monde arabe, Paris. DNA, des possible de la photographie, Rencontres Internationales de la Photographie, Arles. L’intrus Redux, Westfälischer Kunstverein, Münster (DE).

www.ltabet.com
Portraitfotos Randa Mirza, Lara Tabet
Portraitfoto Mirza: Hugo Lautissier
Portraitfoto Tabet: Heriman Avi