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Tobias Pils


Ohne Titel
22. Juli–3. August 2019

Festung Hohensalzburg
Tobias Pils, Untitled (Room)
Untitled (Room), 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 395 x 3187,5 cm, Courtesy of the artist und Galerie Gisela Capitain, Foto: Jorit Aust


AUSGEBUCHT!

Medien
Malerei und Zeichnung


Ort
Festung Hohensalzburg

Unterrichtssprache
Englisch (der Lehrende spricht auch Deutsch)

Mitzubringen sind
Material aus dem eigenen Archiv der Teilnehmenden, Werkzeuge, Pinsel, Stifte, Wasserfarben, Papier, Leinwände usw.

Voraussetzungen
Ernsthafte Auseinandersetzung mit dem eigenen Medium und zugleich keine Scheu vor dem Unbekannten

Maximale Anzahl der Teilnehmenden
20

Teilnahmegebühr
€ 700,– (€ 540,–)

Weder Thema noch inhaltlicher Überbegriff sind in diesem Kurs vorgegeben. Im Zentrum steht das eigene Selbst: Von hier aus, mit einem Bein in der Vergangenheit verankert, soll mit dem anderen Bein Neuland betreten werden – intuitiv, der Eingebung folgend, ohne dabei mit Begrifflichkeiten wie „Abstraktion“ oder „Figuration“ auskommen zu müssen. Mein Interesse gilt einer wortlosen Kunst. Ziel ist die Entwicklung einer eigenen, persönlichen Sprache, die durch keine andere ersetzbar ist.

Beginnend mit der Feststellung eines Status Quo und einem Gespräch bezüglich Aspiration und potentiellen Entwicklungsfeldern, sind die Studierenden dazu angehalten, sich mit sich selbst zurückzuziehen, um zu arbeiten, zu reflektieren und sich auszutauschen. Ziel ist es, mit der eigenen Arbeit und Arbeitsweise so sehr vertraut zu werden, dass eine schrittweise Entfernung und Weiterentwicklung möglich wird. Die Ausweitung des Terrains bedingt das Kennen des Gegebenen.

Alle klassischen Mal- und Zeichentechniken sind willkommen. Voraussetzung ist eine prozessorientierte Offenheit, die eigene Arbeitsweise zu hinterfragen. In Einzelgesprächen soll dieser Prozess angeleitet und in der Arbeit umgesetzt werden.
Tobias Pils, 1971 in Linz (AT) geboren, lebt und arbeitet in Wien. Seine Bilder sind Paradoxe. Jedes Kunstwerk ist zugleich Prozess und Produkt, Gewinn und Verlust, undurchdringlich und transparent, geplant und zufällig. Wir sehen Linien, Raster, Texturen unterschiedlichster Art, kombiniert mit mechanischen und organischen Formen. Gegenständliches wird angedeutet, eine eindeutige Lesbarkeit wird jedoch verhindert. Es bleibt bei Versatzstücken und Fragmenten, die beim Betrachter willkürliche metaphorische Verbindungen hervorrufen. So wie die Interpretation ihre eigenen Wege geht – abhängig von den intuitiven Eingebungen des Betrachters – ist auch der Malprozess bei Tobias Pils eine Erkundung des Intuitiven. Pils verzichtet auf chromatische Farben und steigert seine Konzentration, indem er ausschließlich mit Grautönen arbeitet.

Einzelausstellungen
2018 Galerie Eva Presenhuber, Kastro, Antiparos (GR). Josef Albers Museum Bottrop, (mit Bernhard Fuchs, Justin Matherly), Bottrop (DE). 2017 Galerie Eva Presenhuber, New York, NY (US). Untitled (Room) & Marfa Paintings, Josef Albers Museum Bottrop, Bottrop. Untitled, Kunsthalle Krems, Krems (AT). Le Consortium, Dijon (FR). 2016 Loge Nr 1, Galerie Gisela Capitain, Köln (DE). Chinati Foundation, John Chamberlain  Building, Marfa, TX (US). Capitain Petzel, Berlin. 2015 Galerie Eva Presenhuber, Zürich (CH). Galerie Gisela Capitain, Köln. 2013 Secession, Wiener Secession, Wien.

Gruppenausstellungen
2018 Le Consortium Collection, Le Consortium, Dijon. Jay DeFeo – The Ripple Effect, Aspen Art Museum, Aspen, CO (US). Smooth Transitions, Galerie Eva Presenhuber, Zürich. Jay DeFeo – The Ripple Effect, Le Consortium, Dijon. Group Show. Galerie Eva Presenhuber, Zürich. 2017 Spiegelnde Fenster, 21er Haus, Wien.

Publikationen
Tobias Pils: Antiparos, DoPe Press, L.A./Paris 2018. Kunsthalle Krems (Hg.): Tobias Pils: Doves, Verlag für moderne Kunst, Wien 2017. Josef Albers Museum Bottrop (Hg.): Tobias Pils. Untitled [Room] & MARFA Paintings, Ausst.-Kat., Koenig Books, London 2017.

 
Tobias Pils
Porträtfoto: Elfie Semotan