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Yorgos Sapountzis


Material?!
6.–25. August 2018

Festung Hohensalzburg
Installation von Yorgos Sapountzis, 2017
Nacktes Erbe: Wir brauchen Euch Alle, Ausstellungsansicht, Made in Germany
drei, 2017, Sprengel Museum, Hannover
Foto: Sprengel Museum Hannover, Michael Herling



Medien
Installation, Performance, Skulptur

Ort
Festung Hohensalzburg

Sprachen
Englisch, Deutsch, Griechisch

Mitzubringen sind
bevorzugte künstlerische Materialien

Voraussetzungen
keine

Maximale Anzahl der Teilnehmenden
20

Co-Lehrende
Norbert Witzgall, Brigitte Kovacs

Teilnahmegebühr
€ 950,– (€ 710,–)

Unsere Welt besteht aus einer unendlichen Zahl von Dingen, aus unendlich vielen verschiedenen Materialen. Fast alle Materialien können auch in Kunstwerken verwendet werden. Wie aber das richtige Material finden, wie eine tragfähige Beziehung zu diesem Material herstellen? Genau das untersuchen die Teilnehmenden im Kurs von Yorgos Sapountzis.

Beginnend mit der Erkundung des Raums befassen sie sich anhand kleiner performativer Übungen /Akte, mit unterschiedlichen Materialien, mit solchen, mit denen sie schon gearbeitet haben oder neuen, die sie erforschen wollen. Wie ist mein Verhältnis zum Raum in dem ich arbeite? Was ist mein Material? Wie setze ich mich zu diesem in Beziehung? Anhand dieser und ähnlicher Fragen finden die Teilnehmenden ihr „eigenes“ Material und stellen eine Verbindung dazu her, die es ihnen ermöglicht, künstlerisch damit zu arbeiten.

Ziel des Kurses ist es, dass die Teilnehmenden ihre persönliche materielle Welt entwickeln und damit lernen, genau das auszudrücken, was sie sagen wollen.

Im Kurs werden die Teilnehmenden an ihren eigenen Werken ebenso arbeiten wie in der Gruppe. Die Gruppen - arbeit fokussiert auf Fragen des Körpers, des eigenen und dem der Arbeit im Raum.

Den Abschluss des Kurses bildet die Schlusspräsentation, die gemeinsam erarbeitet wird. Material?!
Yorgos Sapountzis, 1976 in Athen geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Sapountzis’ Multimedia-Arbeiten setzen sich mit öffentlichen und privaten Räumen auseinander, wobei sie häufig von öffentlichen Denkmälern und Bildern aus dem Alltag ausgehen, Objekten, die irgendeinen Aspekt des kollektiven und persönlichen Gedächtnisses verkörpern. Kern der meisten Arbeiten bilden skulpturale Installationen, die mit Materialien wie Aluminiumblechen und -rohren, Stoffen in kräftigen Farben, Stecknadeln, Stoff- und Klebebändern arbeiten. Aus der täglichen Begegnung mit den Materialien und Objekten, die ihm auf seinen Wegen unterkommen, entsteht in seinen Werken die Szenografie einer Stadt. Gebäude, Maschinen, Körper – sie alle erzeugen Energie, Wärme; nur die Fluidität der Erinnerungen rettet die persönliche Erzählung. Das geschlossene Nervensystem der Stadt mit den unzähligen hochauflösenden Bildern ist dominant und aufdringlich.

Einzelausstellungen
2018 Yorgos Sapountzis MICHSICH HOTEL, Kunst Meran, Meran (IT). 2017 Nacktes Erbe: Die Äpfel, Barbara Gross Galerie, München (DE). 2016 Yorgos Sapountzis: ATM (…songs about love and death), Eleni Koroneou Gallery, Athen. 2015 Übersetztes Handbuch „weich und hart“, (mit Benedikt Rugar), Prince of Wales, München. 2014 Die Landschaften Griechenlands, Barbara Gross Galerie, München. Athens Screens, Eleni Koroneou Gallery, Athen. 2013 Freymond-Guth fine Arts, Zürich. The Protagonists, Arnolfini Gallery, Bristol (UK). Urnerknabe am Schaufenster/Empathie, Kunsthaus Glarus, Glarus (CH). 2012 Stechfliegen Festtage/The Gadfly Festival, Westfälischer Kunstverein, Münster (DE).

Gruppenausstellungen
2017 It Looks Like Up To Me, Eleni Koroneou Gallery, Athen. ANTIDORON. Die Sammlung des EMST im Museum Fridericianum, documenta 14, Kassel (DE). Viva Arte Viva, 57. Biennale di Venezia, Venedig (IT). PRODUKTION. made in germany drei, Kestner Gesellschaft, Kunstverein Hannover, Sprengel Museum Hannover (DE). 2016 Idiopolis, State of Concept, Athens. The Kids Want Communism | Part 3, MoBY, Tel Aviv (IL). 2015 esse estranho, ubíquo e implacável sítio a que chamamos memória, Galeria Pedro Cera, Lissabon. wow! Woven? Entering the (sub)Textiles, Künstlerhaus Graz, Graz (AT). All Tomorrow’s Past, Kunsthaus Hamburg, Hamburg (DE). 2014 Die Landschaften Griechenlands, Barbara Gross Galerie, München. Athens Screens, Eleni Koroneou Gallery, Athen. 2013 Freymond-Guth fine Arts, Zürich. The Protagonists, Arnolfini Gallery, Bristol (UK). Urnerknabe am Schaufenster/Empathie, Kunsthaus Glarus, Glarus (CH). 2012 Stechfliegen Festtage/The Gadfly Festival, Westfälischer Kunstverein, Münster (DE).

www.barbaragross.de

 
Porträtfoto von Yorgos Sapountzis
Porträtfoto: Andreas Lux