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Léuli Eshrãghi

VERSCHOBEN: To Share in Learning from the Great Ocean
19.–21. Juli 2021

Léuli Eshrāghi
Studie für AOAULI, 2020. Foto: Stuart Miller


Kursformat
Webinar

Teilnahme
Nur Online

Unterrichtssprache
Englisch (Französisch und Tok Pisin [Kreolsprache Papua-Neuguinea] auch möglich)

Maximale Anzahl von Teilnehmenden
15

Teilnahmegebühr
€ 210,– (€ 170,–)

Verschoben auf 2022.
In diesem Kurs begeben sich die Studierenden auf eine Reise durch aktuelle Performance- und Bewegtbildarbeiten, gepaart mit der Poesie von Künstlern aus dem Pazifischen Raum, welcher ein Drittel dieses Planeten ausmacht.
Bei unserem Bemühen in nicht-kolonialistischen Gesten, Heilung, Ausgleich und Wiedergutmachung zu bewirken analysieren die Studierenden Best Practice-Beispiele von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Kurator*innen, die in nordatlantischen Kreisen selten untersucht werden, und lernen daraus. Indem wir die persönliche Forschung und Gestaltung in eine Konstellation mit archipelischem Denken und Gemeinschaft bringen, die weit von Europa entfernt scheinen, dezentrieren wir vorgefasste Vorstellungen von aus der Aufklärung hervorgegangenem Wissen und Handeln, um die Vielfältigkeit der Stimmen und die Erkenntnislehre der dominanten Mehrheitswelt zu verstehen.

 
Léuli Eshrāghi (Sāmoan, Persisch, Kantonesisch) arbeitet in den Bereichen bildende Kunst, Schriftstellerei, Kuration und Forschung. Eshrāghi arbeitet in Australien und auch Kanada und bevorzugt das geschlechtsneutrale Pronomen „ia“ aus der samoanischen Sprache. Ia greift in Ausstellungsterritorien ein, um indigene Verwandtschaftskonstellationen, sinnliche und gesprochene Sprachen und zeremoniell-politische Praktiken in den Mittelpunkt zu stellen. Durch Performance, Bewegtbilder, Texte und Installationen beschäftigt ia sich mit der Zukunft indigener Völker. Militärische und missionarische Gewalttaten treffen diese andauernd und löschten einst das Volk der Faʻafafine-faʻatama aus den Abstammungs- und Wissensstrukturen.

Eshrāghi hält Vorträge bei Versammlungen wie Creative Time, Hawaiʻi Contemporary Art Summit, HI (US), Experimenter Curators’ Hub (IN), March Meeting (AE), Dhaka Art Summit (BD), Pacific Arts Association und Asia Pacific Triennial sowie an Universitäten in San Juan, Melbourne, Yogyakarta, Montreal, Honolulu, Auckland und Victoria. Ia trägt dazu bei, die internationale kritische Praxis im pazifischen Raum und Nordamerika durch Residencies, Ausstellungen, Publikationen, Lehre und Interessensvertretung zu fördern.

Einzelausstellungen
2015 Merri Yaluk, Gaffa Gallery (Oct), ‘O lā ‘āitu lāitiiti, We have always been here, Auckland Pride Festival, Studio One Toi Tū. 2014 Tagiauē, neospace. 2012 potu aiga, Conduit Arts Initiative.

Gruppenausstellungen
2020 Biennale of Sydney (AU). 2019 Sharjah Biennial, Sharjah (AE). 2018 The Commute, The IMA Institute of Modern Art, Brisbane (AU). 2015 Narrative of Location, Seventh Gallery; Gaffa Gallery. Resonance, Contemporary Pacific Arts Festival, FCAC Roslyn Smorgon Gallery. Pacific Photobooks Project, CPAF, FCAC Container Space. Queer Resistance, RM Gallery. 2014 ‘O lā āitu lāitiiti, Rubicon. Small Works, Firestation Print Studio. 2013 Meleponi Pasifika, CPAF, FCAC Roslyn Smorgon Gallery. Dandy Boy, Blak Dot Gallery.

Kuratorische Projekte
2015
Coconut Water, Caboolture Regional Art Gallery. 2014 Total Eclipse, Melbourne Fringe Festival, The Ownership Project. Horn of Plenty, Craft Cubed Festival, The Ownership Project. Of Water and Will, The Ownership Project. Harvest, The Ownership Project.
Portrait Léuli Eshrāghi
Foto: Rhett Hammerton
SUMMERACADEMY.AT19/07–28/08/21

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PRACTICE / HISTORY / COMMUNITY / CREATIVITY / GAME