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Massinissa Selmani


Gezeichnete Formen
5.–17. August 2019

Festung Hohensalzburg
Massinissa Selmani, Soon #7
Soon #7, 2016, (Soon-Serie), Grafit und Buntstift auf Papier, 79 x 105 cm


Medien
Zeichnung und Installation


Ort
Festung Hohensalzburg

Unterrichtssprache
Englisch (der Lehrende spricht auch Französisch und Arabisch)

Mitzubringen sind
Bevorzugte Zeichen- und Schreibwerkzeuge, Kohle- und Grafitstifte, Skizzenbuch, Pauspapier, Klebestreifen, Schere/Cutter, Buntstifte (Materialien können auch vor Ort erworben werden)

Voraussetzungen
Fähigkeit zum Arbeiten in der Gruppe wie auch zum autonomen Arbeiten

Maximale Anzahl der Teilnehmenden
20

Teilnahmegebühr
€ 700,– (€ 540,–)

In den letzten Jahren hat das Zeichnen ein Revival erlebt und gilt in seiner Komplexität heute als ein direktes, leichtes und dynamisches Medium. Der Kurs richtet sich an Kunstschaffende aller Niveaus, die einen Sinn für zeitgenössische Zeichenpraktiken mitbringen. Er bietet eine allgemeine Herangehensweise an das Zeichnen, mit unterschiedlichen Aspekten und Techniken.

Das Ziel des Kurses besteht – vom Zeichnen nach lebenden Modellen bis hin zu verschiedenen Experimenten – darin, ein Verständnis für die Probleme und Herausforderungen dieses Mediums zu gewinnen, so wie: Maßstab, räumliche Situation und die Verbindungen zwischen Werk, Werkzeug und Technik. Darüber hinaus werden wir uns dem Zeichnen als Dokumentationsform widmen und Verbindungen zu anderen dokumentarischen Praktiken (Fotojournalismus, Schreiben, etc.) herstellen und weitere narrative Methoden näher betrachten. Zeichnen bietet unendliche Möglichkeiten, wenn man offen für den Arbeitsprozess ist und Zufällen, die von der ersten Skizze bis zur Realisierung und der Installation im Raum auftreten können, eine Chance gibt.

Während des zweiwöchigen Kurses werden wir an individuellen Projekten arbeiten, die wir gemeinsam in einem kreativen Prozess entwickeln.
Massinissa Selmani, geboren 1980 in Algier, lebt und arbeitet in Tours (FR). Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind soziopolitische Themen, destilliert aus Zeitungsausschnitten,  die er seit einigen Jahren sammelt. Indem er diese faktischen Elemente ohne logischen Zusammenhangmiteinander kombiniert, schafft Selmani rätselhafte, mehrdeutige Szenen, die den in seinen Zeichnungen dargestellten absurden und komischen Situationen ihren ironisch-tragischen Charakter verleihen. Experimentelle Zeichen- und Animationsverfahren unterstreichen die dokumentarische Dimension der mit der Grenze zwischen Realität und Irrealität, Komödie und Tragödie spielenden Zeichenpraxis, die so typisch für das Werk des Künstlers ist. (siehe www.samartprojects.org/ massinissa-selmani-2/)

Einzelausstellungen
2018 Ce qui coule n’a pas de fin, SAM Art Projects Prize, Palais de Tokyo, Paris. Episode,. École européenne supérieure d’art de Bretagne, Lorient (FR). Poles apart, Muzej afričke umetnosti, Belgrad. 2017 Les choses que vous faites m’entourent, Galerie Anne-Sarah Bénichou, Paris. Même dans la pierre, il y a du sable, Galerie de l’Etrave, Thonon-Les-Bains (FR). Le vent ne veut jamais rester Dehors, Selma Feriani Gallery, Tunis.

Gruppenausstellungen
2018 A Slice through the World: Contemporary Artists’ Drawings, Modern Art Oxford (UK). Drawing Lab: Cinéma d’été. Drawing Lab, Paris. To live in the mediterranean, Institut Valencià d’Art Modern (IVAM), Valencia (ES). Gold, Yutaka Kikutake Gallery, Tokyo. No Looking Back, Okay? , Maribor Art Gallery, Maribor (SI). 2017 Marcher dans le rêve d’un autre, Biennale d’architecture d'Orléans. Frac Centre, Orléans (FR). Tamawuj, 13. Sharjah  Biennale, Sharjah (AE). Drawing Biennial 2017. The Drawing Room, London. I want! I want!: Art & Technology, Birmingham Museum and Art, Birmingham (UK). Where the f*ck is my sock, Akinci Gallery, Amsterdam. Mouvements, Salle des Pavillons, Lyon (FR). The intimate enemy, Pelagica studio and gallery, Mailand (IT).

Publikationen
Ce qui coule n’a pas de fin, Mit Unterstützung des SAM Art Projects Prize, Paris 2018. Poles Apart, Mit Unterstützung des Muzej afričke umetnosti, Belgrad 2018. Bleu comme une orange, Prix Art [ ] Collector, Paris 2016.

 
Massinissa Selmani