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Navigating the Planetary

Erweiterte Buchpräsentation
20. August 2020 / 17–20 Uhr CEST

Navigating the Planetary, Verlag für moderne Kunst
Navigating the Planetary, Verlag für moderne Kunst, 2020


Über das Buch

„Navigating the Planetary“: Der Titel dieses in englischer Sprache erscheinenden Buches verweist auf eine weltweit vernetzte Kunstszene, die nicht nur die alten eurozentrischen Modelle und Denkmuster der Kunst ad absurdum führt, sondern auch die „Globalisierung“ mit einem holistischen Ansatz konterkariert. Das Navigieren des globalisierten Kunstbetriebs ist und bleibt für viele Kunstschaffende, KuratorInnen, KritikerInnen und andere KulturarbeiterInnen eine große Herausforderung.

Dieses Buch versteht sich als Führer durch den weltweiten Kunstbetrieb und die damit verbundenen Diskurse. Er bietet denjenigen, die gerade beginnen sich zurechtzufinden ebenso Grundlagen, Anregungen und Erkenntnisse, wie denjenigen die schon seit Längerem im planetaren Kunstgeschehen unterwegs sind. Essays, Fallstudien und Interviews widmen sich Menschen, Institutionen und Diskursen und stellen diese in der Vergangenheit und Gegenwart dar und werfen darüber hinaus einen Blick in die Zukunft.  Binäre Denkmuster von Ost/West Globalem Süden und Norden verschieben sich oder lösen dabei sich auf. Das Buch fragt auch: Warum überhaupt permanent weltweit unterwegs sein, warum versuchen, sich auf dem ganzen (Kunst)Planeten zurecht zu finden? Ist der Wunsch, dies zu tun Teil einer politischen Agenda? Bieten globale Netzwerke Lösungen für kulturelle Probleme und Fragestellungen und wie baut man diese Netzwerke auf und pflegt sie? Welche Rolle kann oder sollte Bildung und Kunstausbildung im Rahmen der Entstehung eines planetaren oder globalen Bewusstseins spielen? „Navigating the Planetary“ wirft diese Fragen auf, versucht sie zu beantworten und will den Möglichkeitssinn stärken.

AutorInnen

Rahel Aima, Hildegund Amanshauser, Kader Attia, Stephanie Bailey, Sammy Baloji, Kimberly Bradley, Sabine Breitwieser, Tania Bruguera, Roger M. Buergel, Clémentine Deliss, Rosalyn D’Mello, Charles Esche, Olamiju Fajemisin, Marina Fokidis, Alexander Koch, Christian Kravagna, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Peter Osborne, Fernando Resende, Mohammad Salemy, Shuddhabrata Sengupta, Nina Siegal, Chloe Stead, Sanjukta Sunderason, Kate Sutton, Simone Wille

Über die Buchpräsentation/Gesprächsreihe

Wir feiern die Buchpräsentation mit einem Abend voller Gespräche. In drei Sessions, die von den Herausgeberinnen moderiert werden, sprechen verschiedene AutorInnen, die zu dem Buch beigetragen haben, über ihre Texte. Sie werden dabei auch (vielleicht als Wichtigstes) Vermutungen über die Zukunft anstellen. Wohin könnte bzw. sollte sich die planetare Kunst entwickeln? Was sind inmitten einer Pandemie die Potenziale und möglichen Stolpersteine der planetaren Kunstwelt(en)?

Bitte melden Sie sich für die Teilnahme vor Ort hier an!

Diese Veranstaltung findet auch online statt. Ein Zugangslink wird hier bereitgestellt.
Hildegund Amanshauser ist Kunsthistorikerin, Autorin und Kuratorin. Sie war Kuratorin am Museum moderner Kunst (MUMOK) in Wien, Kuratorin/Generalsekretärin der Wiener Secession, Direktorin des Salzburger Kunstvereins (AT) und Professorin für Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Kunstakademie Münster (DE). Sie verfasste zahlreiche Publikationen zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Seit 2009 leitet sie die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg.

Die in Berlin und Wien lebende Amerikanerin Kimberly Bradley bewegt sich seit Langem zwischen Mainstream-Kulturjournalismus (The New York Times, Monocle usw.) und Kunstkritik in populistisch bis theoretisch orientierten Kunstpublikationen (art-agenda, Artsy, Frieze, monopol usw.). Sie bespricht Ausstellungen, schreibt KünstlerInnenprofile und berichtet über wenig belichtete Bereiche und Themen der Kunstwelt. Im institutionellen Bereich redigierte sie Ausstellungskataloge und Monografien für Museen wie den Hamburger Bahnhof in Berlin und das Haus der Kunst in München. Seit 1999 lektoriert sie die vielfältigen Publikationen der Akademie Schloss Solitude und mehrere Jahre lang besorgte sie auch das Lektorat für Texte zur Kunst. Seit 2013 lehrt Bradley Praxis und Theorie zeitgenössischer Kunst für Undergraduates an der New York University Berlin.