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Thea Gvetadze

Das eigene Universum entdecken
3.–15. August 2020

Thea Gvetadze, Subtropical Ushguli
Subtropical Ushguli, Installationsansicht, LC QUEISSER, Tiflis, 2019


Medium
Malerei

Ort
Festung Hohensalzburg

Unterrichtssprache
Englisch (die Lehrende spricht auch Georgisch und Deutsch)

Mitzubringen sind
Alle Arten von Malmaterialien, Ölfarben, Skizzenbuch, Farbstie, Ölkreide, Wasserfarben, Leinwände, Pinsel

Voraussetzungen
Teilnahme und Freude

Maximale Anzahl von Teilnehmenden
20

Teilnahmegebühr
€ 720,– (€ 560,–)

Mein Unterricht zielt hauptsächlich darauf ab, die eigene Persönlichkeit zu erforschen und die eigene Vision des Universums zu identizieren. Die Studierenden sollten sich nicht eingeschränkt fühlen, zugleich erfordert ein Lernprozess aber auch Disziplin – diese hilft dabei, Persönlichkeit und berufliche Kompetenzen zu entwickeln. Ich unterrichte zwar Malerei, bin aber der Meinung, dass es dabei nicht unbedingt notwendig ist, ausschließlich mit Farben zu arbeiten. Die Kunst der Malerei zeigt sich in verschiedenen Materialien und Medien sowie im alltäglichen, grundlegenden Verhalten. Die Vision von Kunstschaffenden sollte sich so entwickeln, dass jeder Schritt in Kunst umgesetzt werden kann. Eine offene und persönliche Kommunikation mit den Studierenden gibt mir die Möglichkeit, ihre Emotionen besser zu verstehen – ein unerlässlicher Schritt für künstlerisches Schaffefn.
Thea Gvetadze lebt und arbeitet in Tiflis. Nach ihrem Studium an der Staatlichen Akademie der Künste Tiflis zog sie 1993 nach Amsterdam, um ihr Studium an der Gerrit Rietveld Academie fortzusetzen. Anschließend besuchte sie die Kunstakademie Düsseldorf (DE). Thea Gvetadze schafft spannungsgeladene, rätselhafte Szenarien, die voller Emotionen und Symbolkraft sind. Sie experimentiert mit traditionellen Techniken in Materialien wie Ton und Textilien und spekuliert mit höchst eigenwilligen Formen der Bildgestaltung, der Darstellung und des Geschichtenerzählens. Insbesondere die oft direkt auf schwarzen Samt gemalten Bilder sind lebendige, tiefgründige Arrangements, die dem Sog eines so dunklen und kosmischen Grundmaterials nicht nachgeben.

Einzelausstellungen
2019 Subtropical Ushguli, LC QUEISSER, Tiflis. 2018 Thea Gvetadze – Becoming Thea Merlani, M HKA, Antwerpen (BE). 2017 Zeda Tsinsvla, Gallery Nectar, Tiflis. 2003 Museum of Fundamental Archaeology (mit Tamara K. E.) 50. Biennale di Venezia, Venedig (IT).

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2018 Invalid Memorabilia, Giorgi Leonidze Literaturmuseum, Tiflis. Block 76, Architekturbiennale Tiflis, Tiflis. Twelve Women Gone Missing, Tbilisi Art Fair, Tiflis. 2017 Eeny, Meeny, Miny, Moe, Project ArtBeat, Tiflis. State of Play: Art in Georgia in 1985–1999, GNM Tbilisi History Museum Contemporary Art Gallery, Tiflis. 2016 Beyond Credit, Art in General, New York, NY (US). Aesthetics of Repair in Contemporary Georgia, Tartu Kunstimuuseum, Tartu (EE) in Kooperation mit Gallery Nectar, Tiflis. Writing with Colour II, Europe House, Tiflis.

Publikationen
Jens Asthoff: Thea Gvetadze, in: Artforum, Oktober 2019.
Thea Gvetadze, Porträt
Portraitfoto: Anna Dziapshipa