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Vaclav Pozarek

Das Auge als Fenster
10.–29. August 2020

Vaclav Pozarek, o.T. mit Neon
o.T. mit Neon, 1987, 6-teilige Holzskulptur, weiss bemalt, Dimensionen variabel


Medien
Druckgrafik, Zeichnung, Collage usw.

Ort
Festung Hohensalzburg

Unterrichtssprache
Englisch (der Lehrende spricht auch Deutsch, Italienisch und Tschechisch)

Mitzubringen sind
Ihre bevorzugten Arbeitsmittel (Laptop, Kamera, Materialien aus Ihrem eigenen Vorrat, Stifte, Pinsel usw.)

Voraussetzungen
Entwicklung Ihrer eigenen künstlerischen Praxis.

Maximale Anzahl von Teilnehmenden
15–20

Co-Lehrende
Raffaella Chiara, Dominik Stauch

Teilnahmegebühr
€ 980,– (€ 740,–)

In rudimentären Schritten und mit einfachen Mitteln werden wir für die grafische Kunst Lösungen suchen, finden und entwickeln. Das Motto des Kurses lautet: Von der Idee zur Umsetzung. So können beispielsweise die zeichnerischen Fähigkeiten weiterentwickelt und Archivmaterial oder bereits in digitaler Form vorhandene Ideen durch verschiedene Druckverfahren zu Papier gebracht werden. Im Wesentlichen können die Studierenden nach eigener Wahl in und mit allen erdenklichen Druckverfahren und -techniken experimentieren.

Neben individuellen Fragen zu modernen Drucktechniken liegt der Schwerpunkt des Kurses im Erlernen historischer Druckverfahren – insbesondere der italienischen, deutschen und niederländischen Grafik des 15. und 16. Jahrhunderts. Die Studierenden werden dazu angeregt, sich am künstlerischen und technischen Dialog zu beteiligen und sich sowohl mit den Lehrenden als auch mit der Gruppe über eigene Ideen auszutauschen.
Vaclav Pozarek, 1940 in Ceské Budjovice (CZ) geboren, lebt und arbeitet in Bern (CH). Er studierte Film und zog anschließend nach Hamburg (DE) und London, wo er an der St. Martin’s School of Art studierte. Sein Interesse an der Konkreten Kunst führte ihn in die Schweiz und in die Stadt Bern. Dort entwickelte er eine einzigartige Synthese aus den Prinzipien des Konstruktivismus und der Anwendung der Kunst auf die Realität des Alltags. Pozarek konzentriert sich hauptsächlich auf Bildhauerei und Grafik, ist aber auch in den Bereichen Installation, Fotografie und Film tätig. Seine Arbeiten sind teils abstrakte, teils „konkrete Objekte“: Er scheint der bildhauerischen Tradition des Minimalismus zu folgen, frei von den Zwängen der mimetischen Repräsentation oder der Hegemonie des Podests, während er zugleich diese moderne Orthodoxie durch handwerkliche Techniken und volkstümliche Bezüge infrage stellt und unterläuft.
(Lionel Bovier und Fabrice Stroun, MAMCO, Genf (CH).)

Einzelausstellungen (Auswahl)
2019 HOW (hot or what), Galerie Francesca Pia, Zürich (CH). 2018 MAMCO, Genf. 2017 HOH (Hund ohne Hose), Barbara Wien, Berlin. Viel Avec Nothing, Lindenlei 9, Gent (BE). Auslaufmodell, Vaclav Pozarek/Koenraad Dedobbeleer, Gevaert Editions, Brüssel. 2015 Vaclav Pozarek – SO, Kunstmuseum Solothurn, Solothurn (CH). WOT wieder ohne Titel, Galerie Francesca Pia, Zürich.

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2019 It’s Urgent! (second edition), Luma Westbau, Löwenbräukunst, Zürich. 2018 der grosse Anspruch des kleinen Bildes, Barbara Wien, Berlin. Lampen, Galerie Francesca Pia, Zürich. Paperwork, haubrok foundation, Fahrbereitscha, Berlin. Die Zelle, Kunsthalle Bern, Bern.

Publikationen (Auswahl)
15x2. Colour Lights, 200 Exemplare, MAMCO, Genf 2018.
50/50, Wiens Verlag, Berlin 2017.
Stephan Kunz und Max Wechsler (Hg.): Vaclav Pozarek. LOS Library of Sculpture, Vol. 1, Bündner Kunstmuseum Chur, Zürich 2012.

www.francescapia.com
www.barbarawien.de
Vaclav Pozarek, Porträt
Portraitfoto: Katalin Deér, St. Gallen,
2017