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Cameron Jamie

6. August 2019 / 19 Uhr

Cameron Jamie, Pearline, 2017, Monotypie, 81,2 × 59 cm
Pearline, 2017, Monotypie, 81,2 × 59 cm, Courtesy Bernier-Eliades Galerie, Athen, Foto: Boris Kirpotin


Cameron Jamie ist fasziniert von der Alltagskultur, sei es Hinterhofwrestling in Los Angeles, Halloween in den Suburbs von Detroit oder die Tradition von Krampus und Nikolaus im Gasteinertal in den österreichischen Alpen. Er erforscht die dunkle Seite: grausame, oftmals im Ursprung heidnische Rituale, die gegenwärtig in bestimmten Traditionen oder Alltagshandlungen immer noch präsent sind. Wrestling, Halloween und Krampus sind Beispiele für drei kulturelle Traditionen, denen er sich mit Filmen/Videos genähert hat: BB (2000), Spook House (2003) und Kranky Klaus (2003). In der Regel werden die Filme nicht im Ausstellungsraum gezeigt. Am liebsten präsentiert sie Jamie im Kino, begleitet von Livemusik der Sludge-Metal-Band The Melvins.

Für seine Skulpturen und Installationen wiederum arbeitet er z. B. mit einem traditionellen Holzschnitzer zusammen (so geschehen für seine Ausstellung im Salzburger Kunstverein 2004) oder er formt riesige Skulpturen aus Tonerde. Auch das kleine Format wie die Zeichnung oder das Künstlerbuch spielen für ihn eine wichtige Rolle. Das Kunstgespräch wird Einblick in einige Aspekte seiner vielfältigen Produktion geben.
Cameron Jamie, geboren 1969 in Los Angeles, CA (US), lebt und arbeitet in Paris.

Das Werk von Jamie ist über einen Zeitraum von gut 25 Jahren entstanden und von enormer medialer Vielfalt: Es umfasst Holzskulpturen, Keramiken, Zeichnungen, druckgrafische Arbeiten, Fotografien, Filme, Künstlerbücher sowie musikalische Produktionen. Eines seiner zentralen Themen ist Identität als existenzielle Grundlage des Individuums, die durch soziale und anti-soziale Codes erzeugt wird. Jamies Blick auf randständige Realitäten und magisch-obskure Rituale, die die verdeckte Seite unserer Gesellschaft verkörpern, ist analytisch und immersiv zugleich. ( siehe www.koelnischerkunstverein.de/ wp/cameron-jamiebodies-faces-heads/)

Einzelausstellungen
2018 Cameron Jamie: Solo Show, Kamel Mennour, London und Paris. Monotypes, Kamel Mennour, Paris. 2017 Cameron Jamie, Bernier/Eliades, Athen. Cameron Jamie: Drawings and Monotypes, Gladstone Gallery, New York, NY (US). 2015 Cameron Jamie, Gladstone Gallery, New York. 2014 Cameron Jamie, Bernier/Eliades Gallery, Athen.

Gruppenausstellungen
2018 Mask, Kamel Mennour, London. Spectres, ou les perspectives menaçantes, ICI. Gallery, Paris. Backcovers: Summer, Fall, Winter, Spring, Museum im Bellpark, Kriens (CH). 2017 Voyage d’hiver, Schloss Versailles, Versailles (FR). Jeux, Rituels & Récréations, lille3000, Gare Saint Sauveur, Lille (FR). Point Quartz Flower of Kent, Villa Arson Nizza, Nizza (FR). EuroVisions: Contemporary Art from the Goldberg Collection, National Art School Gallery, Sydney (AU). The Absent Museum, Wiels, Brüssel. Dizziness: Navigating the Unknown, Kunsthaus Graz, Graz (AT). Ruins in the Snow, High Art, Paris. 2016 Luster: Clay in Sculpture Today, Fundament Foundation, Park De Oude Warnade, Tilburg (NL). The Infinite Mix: Sound and Image in Contemporary Video, Hayward Gallery, London. Wait For Me At The Bottom Of The Pool, Gladstone Gallery, Brüssel. Strength in Numbers: Photography in Groups, Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, PA (US). Void California, CCA Wattis, Institute for Contemporary Arts, San Francisco, CA (US). Ceramix, de Rodin à Schütte, Cité de la Céramique, Sèvres (FR).

 
Cameron Jamie