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Per Dybvig

Bewegte Zeichnungen
17.–29. August 2020

Per Dybvig, Three Days of Silence
Three Days of Silence, 2019, Tinte auf Papier, 46 × 61 cm, Foto: Gunter Lepkowski


Medien
Zeichnung, Animation

Ort
Festung Hohensalzburg

Unterrichtssprache
Englisch (der Lehrende spricht auch Norwegisch und etwas Deutsch)

Mitzubringen sind
Ihre bevorzugten Materialien (Stifte, Pinsel, Papier usw.)

Voraussetzungen
Grundlegende Zeichenkenntnisse

Maximale Anzahl von Teilnehmenden
20

Kurskosten
€ 720,– (€ 560,–)

Der Kurs konzentriert sich darauf, wie durch Zeichnungen Narrative geschaffen werden. Dazu werden verschiedene Techniken, Formate und Medien sowie das Arbeiten in verschiedenen Umgebungen erforscht. Zentral wird unter anderem die Untersuchung von vier primären Ausdrucksformen figurativer Werke auf Papier sein: groß- und kleinformatige Zeichnung, animierte Zeichnungen und die Erfassung visueller Beobachtungen in einem Moment der Bewegung durch physisches Betreten öffentlicher normativer urbaner Räume. Tusche/Pinsel/Stift sowie Bleistift auf Papier sind die wichtigsten Utensilien des Kurses. Wir werden ausloten, wie sie sich zu ihren eigenen Funktionen und Limitierungen verhalten.

Was passiert mit einem Narrativ, wenn wir in oder zwischen gänzlich unterschiedlichen Formaten arbeiten? Was passiert, wenn sich eine Zeichnung in Richtung Klang und Sprache bewegt? Inwieweit kann die Manifestation soziologischer Formen in der eigenen Entwicklung eines Narrativs durch das Erfassen von Fragmenten fluider Narrative in den öffentlichen Räumen einer Stadtlandschaft durch das Zeichnen vor Ort beeinflusst werden? Während des Kurses lernen die Studierenden diese Themenbereiche kennen, indem sie sich sowohl einzeln als auch in Gruppen mit den verschiedenen Methoden auseinandersetzen.

Durch die Auseinandersetzung mit diesen vielfältigen Beziehungen, die zwischen den verschiedenen Techniken, Formaten und Ausdrucksformen auftreten, wird die Idee der Bewegung zu einem wichtigen Faktor: Es entsteht eine Dynamik des Zeichnens, die Traditionen der Komposition eines Narrativs sprengt und verschiedene Einflüsse zulässt, welche sich beim Aufeinandertreffen auch gegenseitig vernichten können.
Per Dybvig, 1964 in Stavanger (NO) geboren, lebt und arbeitet in Stavanger und Berlin. Sein wichtigstes künstlerisches Medium ist die Zeichnung. In den letzten Jahren hat er seine Ideen in riesigen Formaten umgesetzt, wobei er komplexe Zeichnungen wilder und mysteriöser Landschaften schuf. Vor einigen Jahren war sein Schaffen von komplexen Zeichnungen aus fragmentierten Nachrichtenbildern dominiert, in denen er chaotische Bilder kreierte, die die Zeit widerspiegeln, in der wir leben. Die Natur spielt eine wesentliche Rolle in Dybvigs Werk. Tiere und Vögel nehmen humanoide Formen an, sie interagieren in dezenten und schönen, aber beängstigenden Landschaften. In den seit 2010 entstandenen Animationsfilmen von Dybvig rückt die Bewegung in den Vordergrund. Egal, ob er schnell oder langsam arbeitet, das Ergebnis steht nie im Vorhinein fest. Dybvig balanciert zwischen dem Realen und dem Surrealen und hinterfragt die Grenzen der Realität durch das Medium der Zeichnung.

Einzelausstellungen (Auswahl)
2019 Per Dybvig, Ringgalerie, Salzburger Kunstverein, Salzburg (AT). 2018 happy valley killer hare, Galleri Opdahl, Stavanger. Evig Din/Svartfossen, Christine König Galerie, Wien. Svartfossen, Galleri Opdahl, Stavanger. 2017 Drawings, Møre og Romsdal kunstsenter, Molde (NO).

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2019 Sculpture and Drawings, Werkstattgalerie Hermann Noack, Berlin. Disturbing Narratives, The Parkview Museum Singapore, Singapur (SG); The Parkview Museum Beijing, Peking. BOOKS * PAPERS II, Christine König Galerie, Wien. Tegnerforbundets utvalgte bildebøker 2018, The Norwegian Drawing Association, Oslo.

Publikationen (Auswahl)
DISTURBING NARRATIVES: A Contemporary Art Exhibition, Ausst.-Kat., The Parkview Museum Singapore, Singapur 2019.
The Salzburg Drawing Book, Salzburger Kunstverein/Christine König Galerie, Wien 2019.
Svartfossen, Flamme Forlag, Oslo 2018.
Per Dybvig – Look what the bird found, Hanne BeateUeland/Maiken Winum (Hg.), Ausst.-Kat., Stavanger Art Museum, Stavanger 2016.

www.galleriopdahl.no
www.christinekoeniggalerie.com
Per Dybvig, Porträt
Portraitfoto: Erik Sæter Jørgensen