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Medium/Medien: Zeichnung, Mixed Media
Ort: Festung Hohensalzburg
Sprachen: Deutsch, Englisch
Maximale Anzahl der TeilnehmerInnen: 20
Voraussetzungen: Keine
Mitzubringen sind: Zeichenutensilien und Materialien, mit denen Sie üblicherweise arbeiten, eventuell auch Kamera und Laptop.

Der Kurs hat zwei Ziele: einerseits, den Ideen der KursteilnehmerInnen in individuellen Gesprächen nachzuspüren und deren ganz persönliche künstlerische Sprache weiterzuentwickeln. Hier ist offen, ob die Zeichnung als Endprodukt gesehen wird, oder als Zwischenschritt auf dem Weg zu Installationen, Malerei, Filmdrehbüchern oder utopischen Stadtentwürfen. Wichtig ist, die Zeichnung als Wunschmaschine zu nutzen, mit der sich eigene Welten konstruieren lassen.
Andererseits soll der Kurs als Plattform des Austauschs zwischen subjektiven Arbeitsansätzen funktionieren und die Zeichnung als Mittel der Stadterforschung eingesetzt werden. Konkret werden im Kurs zeichnerische Werkzeuge zur Analyse und Darstellung städtischer Gefüge entwickelt. Vom Künstler gestellte Aufgaben schicken die TeilnehmerInnen auf Expeditionen in unbekannte oder übersehene Bereiche der Stadt. Gezielt werden kleine Abenteuer in und Ausbrüche aus der Stadt des Alltags gesucht und deren Texturen decodiert.
Exkursionen, gemeinsame Lektüre poetischer wie theoretischer Texte, Übungen im Sich­Verirren und ein in experimentellen Set­-Ups organisierter intensiver Austausch sorgen im besten Fall dafür, dass sich beide Kursbestandteile gegenseitig verstärken und die TeilnehmerInnen sowohl neue Sichtweisen kennen lernen, als auch spielerisch ihre eigenen Grenzen überschreiten und neue Mittel erproben.
Es wird vorrangig um das Medium Zeichnung gehen, im Laufe des Kurses wird jedoch immer wieder gezielt das Medium gewechselt, und mit erzähltem oder geschriebenem Text gearbeitet. Es kann auch mit Fotografie und anderen visuellen Techniken gearbeitet werden.
Assistenz: Tanja Boukal