Marko Lulić arbeitet in den Medien Bildhauerei, Video, Installation und an Kunstprojekten im öffentlichen Raum. Seine Werke befassen sich mit Fragen des Raumes, der Skulptur und des Denkmals, ein Schwerpunkt seiner Auseinandersetzung ist der jugoslawische Modernismus. In der Ausstellung im Traklhaus setzt er sich anhand unterschiedlicher Video- und skulpturaler Arbeiten mit Fragen nach der Bedeutung und der Definition von Skulptur auseinander. So wird u. a. das Video Space-Girl Dance 2009 zu sehen sein, wo Lulić den Skulpturenpark von Erich Hauser zum Schauplatz eines Musikvideos macht, oder der monumentale Schriftzug Death of the Monument als ironischer Kommentar zum Thema öffentliche Skulptur im Innenhof des Traklhauses.
Marko Lulić leitet im Programm der Sommerakademie 2010 den Kurs Raum und Körper auf der Festung Hohensalzburg.
Galerie im Traklhaus
Waagplatz 1a, 5020 Salzburg
T +43 662 80422149
www.traklhaus.at
Vernissage: Donnerstag 5. August 2010 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 6. August bis 18. September 2010
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14-18 Uhr, Samstag 10-13 Uhr
Marko Lulić entwickelte eine Meta-Sprache, die mit dem Wissen von und der Kritik an Ideologien und historischen Avantgardebewegungen operiert. Der Künstler arbeitet mit sich überlagernden Referenzen, Übersetzungen und Transfers und hinterfragt die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Skulptur in der Gegenwart. Er verwendet verschiedene Medien, darunter auch Video, das man in seinem Werk als Thematisierung von Skulptur lesen kann.
Marko Lulić wurde 1972 in Wien geboren und wuchs in Wien und Kroatien auf. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste sowie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Seit 2009 unterrichtet er an der Akademie der bildenden Künste.
Einzelausstellungen
2009 Denkmalpflege und Bodywork 2, Bawag Contemporary, Wien. Division/s, Forever & Today, New York. Unsocial Sculpture, Douglas F. Cooley Gallery, Reed College, Portland, Oregon. Mud / Schlamm, Triangle Project Space, San Antonio, Texas. 2007
Denkmalpflege und Bodywork, Kunstverein Arnsberg. Edifice Complex, Oldenburger Kunstverein, Oldenburg. Disco Wilhelm Reich und Schlamm, Bastard, Oslo. Pressspanplatten für den Frieden, Kunstverein Heilbronn. 2005 Modernity in YU, Storefront for Art and Architecture, New York. Billigflieger, Fries 003, Neue Kunst Halle, St.Gallen.
Publikationen
Kardinal König Kunstpreis, Müry Salzmann Verlag, Salzburg 2009.
Death of the Monument, Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil, Schlebrügge, Wien 2009.
Ich war die Putzfrau am Bauhaus, Kunstverein Heilbronn, Snoeck, Köln 2007.
Revolution, I Love You: 1968 in Art, Politics and Philosophy, Manchester Metropolitan University 2008.
Funky Lessons, BAWAG Foundation, Wien; Büro Friedrich, Revolver Books, Berlin 2005.
