2010 gibt es neben dem Kursprogramm der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg auch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, das für alle Interessierten frei zugänglich ist.
Die Veranstaltungen umfassen unterschiedliche Programmschienen:
Die Ausstellungen der Studierenden und Tage der offenen Tür an den drei Kursorten Festung Hohensalzburg, Alte Saline Hallein und Kiefer Steinbruch Fürstenbrunn, die einen Einblick in die künstlerische Produktion der Studierenden geben und die außergewöhnliche Atmosphäre an den Kursorten erfahrbar machen.
Erstmals veranstaltet die Sommerakademie Mittagsgespräche auf der Festung Hohensalzburg und in der Alten Saline Hallein, in denen die lehrenden KünstlerInnen ihre Arbeit und/oder einzelne Projekte und Themenstellungen, mit denen sie befasst sind, präsentieren.
Im Künstlerhaus finden die Abendvorträge und -diskussionen der Sommerakademie statt. Beatrice von Bismarck, Jörg Heiser, Roberto Ohrt, Gertrud Sandqvist und Kristine Stiles, hervorragende KunsthistorikerInnen im Feld der zeitgenössischen Kunst, beleuchten das Thema künstlerische Techniken und ihre Bedeutung für die künstlerische Lehre und Produktion unter verschiedenen Aspekten.
Mit Salzburg erkunden startet die Sommerakademie eine neue Serie, die die Kunstszene vor Ort zum Thema hat. 2010 finden Galeriebesuche statt, die eine große Bandbreite von der international agierenden Galerie bis zur Künstlerinitiative abdecken.
Wie in den letzten Jahren gibt es viele Kooperationen mit Salzburger Ausstellungsinstitutionen, die Präsentationen von Lehrenden zeigen.
Erstmals werden 2010 zwei KünstlerInnen zu Gast die Sommerakademie begleiten. Die Berliner Schriftstellerin Tanja Dückers wird zwei Wochen die Sommerakademie besuchen und ihre Arbeit in Mittagsgesprächen und bei einer abendlichen Lesung im Künstlerhaus präsentieren, einen internen Workshop für alle Studierenden leiten und im Anschluss an ihren Besuch einen Text über die Sommerakademie schreiben. In Kooperation mit Camera Austria und Market Photo Workshop Johannesburg, Südafrika, wird ein Fotograf/eine Fotografin ebenfalls zwei Wochen zu Besuch sein und einen subjektiven Blick auf die Sommerakademie werfen. Das Einzigartige der Sommerakademie, ihre Geschichte, ihr Standort, die Vielsprachigkeit und Internationalität der Lehrenden und Studierenden und die daraus resultierende Atmosphäre, die für viele TeilnehmerInnen prägende Erlebnisse ermöglicht, wird nach einigen Jahren, wenn mehrere AutorInnen und FotografInnen zu Gast ihren subjektiven künstlerischen und dokumentarischen Blick auf die Sommerakademie und die Menschen, die sie wesentlich ausmachen, geworfen haben, in den künstlerischen und dokumentarischen Arbeiten der SchriftstellerInnen und FotografInnen vermittelt werden.