Medium/Medien: Goldschmiedetechniken, zeitgenössische Schmucktheorie
Ort: Alte Saline Hallein
Sprachen: Englisch, Französisch, Ungarisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch
Maximale Anzahl der TeilnehmerInnen: 12
Voraussetzungen: 1) Grundlegende Englischkenntnisse. Der Kurs wird durchgehend auf Englisch gehalten. Alle Gruppendiskussionen und Vorträge finden auf Englisch statt, in der Einzelbetreuung kann auf die sprachlichen Bedürfnisse der Studierenden eingegangen werden. 2) Grundlegende Kenntnisse der Schmuckherstellung, diese sind kein Muss, aber empfehlenswert. Klassenleiter und Assistentin können die Studierenden technisch unterstützen.
Mitzubringen sind: persönliches Werkzeug – Zangen, Feilen, Bohrer, Sägeblätter und anderes Goldschmiedewerkzeug. Die Werkstatt der Akademie verfügt über die Grundwerkzeuge sowie Geräte zum Gießen, Fräsen, Drahtziehen usw. Werkzeuge können auf Kosten der Studierenden aus Wien bezogen werden und sind innerhalb eines Tages lieferbar.

Der Kurs wendet sich an Personen, die sich mit Schmuck künstlerisch ausdrücken wollen. Es ist kein rein technischer Kurs, sondern einer, in dem Schmuckherstellungstechniken als Mittel zur Formalisierung konzeptuellen Denkens verwendet werden.

Von der Suche nach relevanten Ideen über die Entwicklung und Herstellung von Arbeiten bis zum abschließenden Präsentations- und Ausstellungsstadium werden wir konzeptuelle und praktische Übungen durchführen. Wir erweitern damit die eigene Erfahrung und gewinnen einen frischen Blick auf die eigene Arbeit.

Der Kurs wird aus einer Abfolge von Gruppendiskussionen, Vorträgen und Einzelbetreuungen bestehen, mit der Möglichkeit, auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden einzugehen. Ein integraler Kursbestandteil werden Gastvorträge sein.

Systematisch geht der Kurs auf drei Aspekte des schöpferischen Prozesses ein: Intellekt, Ästhetik und Emotion. Jeder diese Aspekte wird zunächst einzeln erkundet, dann werden sie zu einem Ganzen zusammengefügt. Am Ende der vier Wochen ist eine Abschlussausstellung, Performance oder andere zur eigenen Arbeit passende Präsentation vorzubereiten.

Der Kurs stellt eine Möglichkeit dar, unsere Position als KünstlerInnen zu überdenken, grundlegende Fragen schöpferischer Tätigkeit zu diskutieren, neue Leichtigkeit im Selbstausdruck zu gewinnen und die Qualität der eigenen Arbeit zu verbessern.

Ziel des Kurses ist es, den Studierenden das nötige konzeptuelle, praktische und technische Rüstzeug mitzugeben, um in der eigenen Arbeit voranzukommen und zu wachsen. BewerberInnen sollten die Bereitschaft mitbringen sich Arbeitssituationen auszusetzen, die außerhalb ihrer Wohlfühlzone liegen.

Assistenz: Flora Vagi