Medium/Medien: Performance, Installation, Video und Fotografie
Ort: Alte Saline Hallein
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Maximale Anzahl der TeilnehmerInnen: 20
Voraussetzungen: Keine
Mitzubringen sind: je nach eigenem Bedarf Foto- und/oder Videokamera, Laptop, Texte, Kostüme oder andere Materialien wie z.B. bestehende Fotografien, spezielle Papiere oder Textilien, Zeitungsausschnitte oder andere Dinge, die in Ihrer Arbeit von Wichtigkeit sind.
Es ist angedacht, den anderen KursteilnehmerInnen einige bisherige Arbeiten vorzustellen, um besser in die individuelle Arbeitsweise und Überlegungen einsteigen zu können.

Ausgehend von einem weitgefassten Performancebegriff, der konzeptuelle Performance, performative Installation, Videos oder fotografische Arbeiten, sowie Inszenierungen und theatrale Herstellung ebenso umfasst wie den performativen Sprechakt oder die Geschlechter Performanz, werden je nach Interesse der KursteilnehmerInnen eigene Performances entwickelt.

Um zu schauen, wie die TeilnehmerInnen von bisherigen performativen Ansätzen/Methoden/Konzepten profitieren können, werden zu Beginn einige Arbeiten vorgestellt, die unterschiedliche Zugänge innerhalb der Performance beschreiben, jedoch vorwiegend in der bildenden Kunst verankert sind. Ich denke hier an aktionistische Arbeiten, genauso wie frühe performative Auseinandersetzungen, die den skulpturalen oder fotografischen Raum erweitern, sowie auch an filmische Umsetzungen bis hin zu tänzerischen Performances, die wiederum in konzeptuelle Zugänge oder kulturelle Konzepte integriert sind.

Ob am Ende des Kurses ein performativer Entwurf als eigenständige Arbeit, eine fotografische oder filmische Umsetzung, ein theatrales Raumkonzept oder eine live Performance steht ist den einzelnen TeilnehmerInnen überlassen.

Für die Abschlusspräsentation denke ich an eine salonartige Situation, bei dem entsprechend der Arbeiten live Auftritte genauso möglich sind, wie eine Lesung oder Arbeiten an den Wänden und im Raum.

Es wäre schön, wenn sich alle KursteilnehmerInnen zumindest in Bezug auf diesen Salon, gemeinsam ein künstlerisches Konzept überlegen, in dem die unterschiedlichen Arbeiten ihren Raum finden und zur Geltung kommen und damit eine Art Gruppenarbeit entsteht.

Assistenz: Bernadette Anzengruber