Marko Lulić entwickelte eine Meta-Sprache, die mit dem Wissen von und der Kritik an Ideologien und historischen Avantgardebewegungen operiert. Der Künstler arbeitet mit sich überlagernden Referenzen, Übersetzungen und Transfers und hinterfragt die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Skulptur in der Gegenwart. Er verwendet verschiedene Medien, darunter auch Video, das man in seinem Werk als Thematisierung von Skulptur lesen kann.

Marko Lulić wurde 1972 in Wien geboren und wuchs in Wien und Kroatien auf. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste sowie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Seit 2009 unterrichtet er an der Akademie der bildenden Künste.


Einzelausstellungen

2009 Denkmalpflege und Bodywork 2, Bawag Contemporary, Wien. Division/s, Forever & Today, New York. Unsocial Sculpture, Douglas F. Cooley Gallery, Reed College, Portland, Oregon. Mud / Schlamm, Triangle Project Space, San Antonio, Texas. 2007

Denkmalpflege und Bodywork, Kunstverein Arnsberg. Edifice Complex, Oldenburger Kunstverein, Oldenburg. Disco Wilhelm Reich und Schlamm, Bastard, Oslo. Pressspanplatten für den Frieden, Kunstverein Heilbronn. 2005 Modernity in YU, Storefront for Art and Architecture, New York. Billigflieger, Fries 003, Neue Kunst Halle, St.Gallen.

Publikationen

Kardinal König Kunstpreis, Müry Salzmann Verlag, Salzburg 2009.

Death of the Monument, Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil, Schlebrügge, Wien 2009.

Ich war die Putzfrau am Bauhaus, Kunstverein Heilbronn, Snoeck, Köln 2007.

Revolution, I Love You: 1968 in Art, Politics and Philosophy, Manchester Metropolitan University 2008.

Funky Lessons, BAWAG Foundation, Wien; Büro Friedrich, Revolver Books, Berlin 2005.





Marko Lulic, Porträtfoto: Rudolf Sagmeister

Architekturmodell postrevolutionärer Spielplatz, 2006/07 (Detail), Gips, Kistensperrholz, Teaköl, 36x25x145 cm, Courtesy: Gabriele Senn Galerie, Wien und der Künstler, Foto: Sasa Relic
Entertainment Center Mies (rot) Plexiglas 200x400x160 cm, Sammlung DekaBank, Frankfurt am Main, Foto: Wolfgang Günzel
Hart und weich Nr. 2, 2002, Ausstellungsansicht Durch weichen Beton, Grazer Kunstverein, Graz, 2002, Pressspanplatte, Holz, Lack, 540x840x80 cm, Courtesy: Grazer Kunstverein, Graz; Gabriele Senn Galerie, Wien und der Künstler, Foto: Susanne Stadler