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Ei Arakawa mit /with Christian Naujoks

Gemälde zum Singen bringen
16.07.2018 – 04.08.2018

  • Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster, 2017, Musik: Christian Naujoks, Text: Ei Arakawa und Dan Poston, Skulptur Projekte Münster 2017, Foto: Henning Rogge
    Porträtfoto: Kaori Nishida
    Medium/Medien: Performance, Malerei, Bildgestaltung, Musik
    Ort: Festung Hohensalzburg

    Sprache: Englisch
    Mitzubringen sind: Recherchematerial zum eigenen Lieblingsgemälde. Optional: Musikinstrumente, falls man damit spielen will. Bevorzugtes Arbeitsmaterial und Werkzeug.
    Voraussetzungen: Keine
    Maximale Anzahl der Teilnehmenden: 20
    Co-Lehrende: Christian Naujoks
    Teilnahmegebühr: € 950,– (€ 710,–)


    ANMELDUNG


    Dieser Kurs richtet sich an MalerInnen, BildgestalterInnen, PerformancekünstlerInnen und MusikerInnen/ KlangkünstlerInnen. Wir werden versuchen, mittels Musik in die Kultur der Malerei, ihre Vergangenheit und Zukunft, ihre zeitgenössische und gesellschaftliche Relevanz einzutauchen. Kursteilnehmende werden zunächst ausführliche Recherchen über ein von ihnen gewähltes Gemälde unternehmen und dann das Gemälde reproduzieren (als gemalte Kopie, als Fotokopie oder auf andere Art). Schließlich wird der gesamte Rechercheprozess in ein Gedicht oder Lied übersetzt, welches das Gemälde zum Singen bringt.


    Zunächst wird Ei Arakawa über seine Arbeiten und Forschungen zum Thema „Singende Gemälde“ berichten, darunter auch jene für die Skulptur Projekte Münster, bei denen er bereits mit dem Musiker und Co-Lehrenden Christian Naujoks zusammengearbeitet hat.


    Wie verhält sich Musik zur Kunst? Besitzt ein Gemälde eine Stimme? Wo und zu wem will es sprechen oder singen? Wir werden verschiedene Möglichkeiten erkunden, Gemälde jenseits der in Ausstellungen üblichen Wandpräsentation zu aktivieren, sie selbst performen zu lassen.


    Gearbeitet werden kann einzeln oder in Gruppen. Z.B. könnte das jeweilige Gemälde in Gruppenarbeit reproduziert werden und auch der Song könnte in der Gruppe entstehen. Der letzte Schritt könnte darin bestehen, dass jede/r Teilnehmende einen Ort für die Arbeit in der Stadt oder in der freien Natur sucht, sie dokumentiert und ein „Musikvideo“ gestaltet, das dann im Rahmen der Sommer akademie gezeigt und auf die Homepage hochgeladen wird.