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Ruth Noack

Mit Kunstwerken denken
16.07.2018 – 28.07.2018

  • Foto: Ruth Noack
    Medium/Medien: Ausstellung
    Ort: Festung Hohensalzburg

    Sprachen: Englisch (vorwiegend) und Deutsch
    Mitzubringen ist: Ein wacher Geist
    Voraussetzungen: Keine, kuratorische Praxis ist aber hilfreich
    Maximale Anzahl der Teilnehmenden: 16
    Co-Lehrende: Grace Samboh
    Teilnahmegebühr: € 700,– (€ 540,–)

    ANMELDUNG


    Die globalisierte Kunstwelt von heute hat alle harten Fragen durch smarte kuratorische Praktiken ersetzt, die vorgeben, sich mit der Komplexität der Machtverhältnisse auseinanderzusetzen, während sie Waren von einem Erdteil auf den anderen verschieben. Es ist Zeit, die Frage zu stellen, was sich diesem transnationalen Handel mit Objekten, Menschen und Netzwerken widersetzen könnte. Der Workshop widmet sich dem Widerstandspotenzial der Form . Dieses ist nicht mit dem Widerstand selbst gleichzusetzen. Eine Form kann auch nur vorläufig unübertragbar sein. Es hängt viel vom Kontext ab, in dem eine Form übertragen oder nicht übertragen werden soll – und den Mitteln, mit denen dies geschehen soll. Ist Unübertragbarkeit also aktiv anzustreben, mit Handlungsmacht auszustatten und in unsere Fantasien zu integrieren, wenn sie widerständig werden soll? Oder ist sie eines jener Phänomene, deren Widerstand sich darin zeigt, dass sie den Anti-Essenzialismus in Bedrängnis bringen und sich damit letztlich einem Begriff vom menschlichen Subjekt widersetzen, das Herr der Lage ist?


    Ausgehend von diesen Fragen werden wir im Team oder auch einzeln Ausstellungskonzepte entwickeln, wobei wir alle Schritte von der Diskussion über Recherche und Konzeption bis hin zur Umsetzung durchspielen werden. Ziel des Workshops ist nicht unbedingt, tatsächliche Ausstellungen zu realisieren, sondern im Prozess des Machens zu erfahren, wie sich die kuratorische Auseinandersetzung mit Kunstwerken als Durchdenken eines Problems betreiben lässt.