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Valérie Jouve

Fotografie als Möglichkeit für Begegnungen
17.07.2017 – 29.07.2017

  • Untitled (The Figures with Benyounes Semtati), 1997–2000, c­-print, 170 x 210 cm
    Medium/Medien: Fotografie
    Ort: Festung Hohensalzburg

    Sprachen: Englisch, Französisch
    Mitzubringen sind: Laptop, Digital- oder Analogkamera; sofern vorhanden: 4x5 Zoll-Großbildkamera – wird aber auch vor Ort zur Nutzung bereitstehen
    Voraussetzungen: fototechnische Grundkenntnisse
    Maximale Anzahl der Teilnehmenden: 15
    Co-Lehrende: Nina Theresa Kerschbaumer
    Teilnahmegebühr: € 700,– (€ 540,–)

    ANMELDUNG


    Mein Kurs konzentriert sich auf das Bild, in dem verschiedene Elemente verknüpft sind. Das können eine Person und ein bestimmtes Umfeld sein, ein Baum als einzelne Figur oder eine Landschaft als Darstellung einer historischen Entwicklung.

     
    Anfangs werden wir mit der Großbildkamera arbeiten, um den Bildraum und seine Regeln zu erkunden und herauszufinden, wie wir gegen sie verstoßen können. Wir werden uns fragen, wie wir mit Fotografie Bilder erfinden können. Die Kamera zeigt lediglich, was ist – wie fotografieren wir aber mit Intuition und Herz statt nur mit dem Auge? 
     

    Die Teilnehmenden können ihre eigenen Projekte mitbringen und alleine oder auch in Gruppen arbeiten. Zu Beginn werden wir jedes Projekt so präzisieren, dass es sich nicht mit einem Sujet begnügt, sondern eine abstraktere Fragestellung verfolgt. Ich werde keine konkreten Themen vorgeben, damit die Bilder nicht zu offensichtlich werden. Ein Bild ist wirkungsvoller, wenn das Motiv nicht im Vordergrund steht. Zum Beispiel werden wir, bevor wir fotografieren, zeichnen und schreiben oder umhergehen und dabei die Bewegung als Werkzeug entdecken, das uns hilft, komplexere Bilder zu machen.

     

    Wir werden sowohl Fotos in der Stadt machen, als auch Studio-Porträts mit der 4x5 Zoll Kamera in schwarz-weiß (je nach Wetterlage Innen- oder Außenaufnahmen), die wir selbst entwickeln werden. Abschließend kombinieren wir diese unterschiedlichen Aufnahmen zu einer Montage als eine Art Dialog zwischen den Menschen und dem städtischen Raum.