Der Kurs wendet sich an Personen, die sich mit Schmuck künstlerisch ausdrücken wollen. Es ist kein rein technischer Kurs, sondern einer, in dem Schmuckherstellungstechniken als Mittel zur Formalisierung konzeptuellen Denkens verwendet werden.
Von der Suche nach relevanten Ideen über die Entwicklung und Herstellung von Arbeiten bis zum abschließenden Präsentations- und Ausstellungsstadium werden wir konzeptuelle und praktische Übungen durchführen. Wir erweitern damit die eigene Erfahrung und gewinnen einen frischen Blick auf die eigene Arbeit.
Der Kurs wird aus einer Abfolge von Gruppendiskussionen, Vorträgen und Einzelbetreuungen bestehen, mit der Möglichkeit, auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden einzugehen. Ein integraler Kursbestandteil werden Gastvorträge sein.
Systematisch geht der Kurs auf drei Aspekte des schöpferischen Prozesses ein: Intellekt, Ästhetik und Emotion. Jeder diese Aspekte wird zunächst einzeln erkundet, dann werden sie zu einem Ganzen zusammengefügt. Am Ende der vier Wochen ist eine Abschlussausstellung, Performance oder andere zur eigenen Arbeit passende Präsentation vorzubereiten.
Der Kurs stellt eine Möglichkeit dar, unsere Position als KünstlerInnen zu überdenken, grundlegende Fragen schöpferischer Tätigkeit zu diskutieren, neue Leichtigkeit im Selbstausdruck zu gewinnen und die Qualität der eigenen Arbeit zu verbessern.
Ziel des Kurses ist es, den Studierenden das nötige konzeptuelle, praktische und technische Rüstzeug mitzugeben, um in der eigenen Arbeit voranzukommen und zu wachsen. BewerberInnen sollten die Bereitschaft mitbringen sich Arbeitssituationen auszusetzen, die außerhalb ihrer Wohlfühlzone liegen.
Assistenz: Flora Vagi